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Installation

Wahl der Distribution / Desktopumgebung

Vor der Installation sollte eine geeignete Distribution wiki und Desktopumgebung gewählt werden. Ich bevorzuge Debian mit KDE4 und die nachfolgenden Zeilen beschreiben auch die Installation exemplarisch anhand dieser Distribution.

Modus Operandi

Debian-ISO-Datei auf USB-Stick kopieren

Die ISO-Dateien herunterladen down (falls KDE gewünscht, darauf achten, dass auch KDE im Namen enthalten ist) und auf einen USB-Stick kopieren. Folgender Befehl kopiert Byte für Byte die Iso auf einen USB-Stick, vorrausgesetzt, dass „du” die Bezeichnung deines Home-Ordners ist, du die entsprechende ISO bereits auf dem Home-Ordner gespeichert hast und unter /dev/sda sich dein ungemountetes USB-Stick befindet. OBACHT ! Falls es sich bei /dev/sda um deine USB-Festplatte mit all deinen Familienfotos handelt, wirst du sie mit diesem Befehl alle unwiderruflich löschen. Die Unix-Shell ist kein Spielzeug.

dd if=~/home/du/debian-live-8.7.1-amd64-kde-desktop.iso of=/dev/sda

Anschließend solltest du noch im BIOS die Boot-Priorität dahingehend ändern, dass zuerst vom USB-Stick gebootet wird. Wie das genau geht hängt von deiner Maschine ab. Frag googel.

Natürlich könntest du die ISO auf eine CD brennen. Aber wozu diese Ressourcenverschwendung ? Diese Debian-Version wird sowieso nicht lange aktuell bleiben

Partitionierung

Nach dem Neustart den Punkt Debian installieren auswählen und mit der Installation fortfahren. Beim Punkt Festplattenkonfiguration. eine Partitionierungsmethode wählen: Am einfachsten ist Löschen und das gesamte Medium verwenden, wobei die manuelle Partitionierung in den meisten Fällen mehr Sinn macht, da man z.B. noch anderen Distributionen oder sogar andere Betriebssysteme nebenbei nutzen möchte oder das Home-Verzeichnis nach einer Neuinstallation nicht gelöscht werden sollte und natürlich eine Swappartition sinnvoll wäre.

Also ich mach das immer so: Ich installiere immer zuerst eine Windows-Version (selbst ich kann ohne einige Programme, die es nur unter Windows gibt, nicht leben), da Windows fordert immer ganz oben zu sein. Der Rest der Festplatte ist für meine Linux-Versionen. Ich lasse 8 GB für die Swap-Partition, 2 Partitionen mit jeweils großzügigen 30 GB lasse ich für 2 Root-Partitionen und der Rest ist für meinen Home-Ordner, der naturgemäß den größten Anteil ausmacht.

Erklärung: Windows kann ich jederzeit neu installieren (muss man leider auch in regelmäßigen Abständen, da das System zu Instabilitäten neigt), ohne dabei mein richtiges Betriebssystem zu überspielen. Ich muss lediglich anschließend den Boot-Loader installieren, weil Windows sich für eine monotheistische Gottheit hält und keine anderen Betriebssysteme neben sich duldet, oder eine freie root-Partionen mit irgendeiner Linux-Distribution überspielen. Während des Installationsprozesses werden alle Partitionen erkannt und der Boot-Loader ermöglicht es netter Weise anschließend alle Betriebssysteme zu starten. Falls mal eine Root-Partition schon überladen ist und ausversehen kaputt gemacht wurde, kann man die nächste verwenden und der Home-Ordner bleibt in Takt, also wo die eigenen Daten gespeichert werden.

Man kann noch kompliziertere Geschichten veranstalten und z.B. /var eine eigene Distribution zuweisen, damit z.B. root nicht überläuft und dir das System kaputt macht (ist mir schonmal passiert), aber bisher bin ich mit dieser Strategie relativ gut gefahren.

Für weitere Informationen: Link ex.

Abschluss

Der Rest ist selbsterklärend. Einfach durchklicken, Zeitzone und die Tasturkonfiguration wählen, Namen, Benutzername, Passwort etc. wählen und ein bisschen warten. Anschließend USB-Stick bzw. CD entfernen und neustarten.

Autor: behalx
Erstellt am: 06.02.2011
Zuletzt modifiziert: 25.01.2017
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